Nisthilfen im Magdalenengarten - Teil 2: Halboffene Bruthöhlen für Gartenvögel

Stadtteilzeitung Ost-Innenstädter - Doppelseite MQ 06/2023 - Text: Dieter Goy

Auch in Teil 2 gilt: Nur einige unserer Singvögel brüten in Höhlen, in natürlichen oder in künstlichen Nistkästen. Schon ab 1 m Standort Höhe werden letztere aber gern genutzt!  Man sollte beim Anbringen beachten, dass sich Katzen nicht davor auf die Lauer legen können und Schutzgehölz für den Nachwuchs in der Nähe ist. Brutzeit: März bis Juli.

Dieses mal zeigen wir im Bild halb offene Nistkäste und einen für Spezialisten. Sie müssen immer gut versteckt angebracht werden, sonst haben Nesträuber leichtes Spiel. Geeignete Plätze: Mauer, Baum mit z.B. Efeu Berankung, Buschwerk mit Unterholz, verdeckte Ecken am Haus, Gartenlaube, Garage, unter Traufen.
Dabei sind unsere Freunde, die das nutzen, unterschiedlich gepolt. Die Amsel z.B. liebt die Nähe zu Menschen, baut ihr Nest gern in 2 bis 3 m Höhe, der Hausrotschwanz dagegen geht gern ganz nach oben, bis zu 10 m Höhe! Rotkehlchen und Zaunkönig bleiben lieber unten, Bachstelze und Grauschnäpper lieben Höhen in 2 -3 m. Damit sind auch schon die genannt, die diese Form des Nistens nutzen, alle können im oder rund um den Magdalenengarten gesehen werden. Nun noch ein Spezialist, der auch im Magdalenengarten wohnt: Der Gartenbaumläufer! Er braucht einen Seiteneingang an älteren Baumstämmen ab 2,50 m. 

 

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