Magdalenengarten - Grün-Naturnah: Pflegeschnitt fällig!

Stadtteilzeitung Ost-Innenstädter - Doppelseite MQ 11/2024 (Text und Fotos: Dieter Goy)
Das NABU-Team beim Pflegeschnitt

Kulturlandschaften benötigen Pflege, wenn sie erhalten bleiben sollen. Das erledigen am besten Tiere, z.B. Schafe, oder ein Mensch mit Maschinen-Einsatz. Das gilt auch für die Naturflächen im Magdalenengarten, sonst droht Überwucherung und Verbuschung der Blühwiese auf der Streuobstwiese, der Totholzecke und sogar den Nisthilfen der Wildbienen.

 Jährliche Mahd nach Plan und schonender Rückschnitt gehören zum Aufgabenbereich der Gartenpflege, die Jan Nicolas Bode und seine Kollegen übernommen haben. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Durch ungewöhnlich starken Grünwuchs und Maschinenausfall hat der NABU zum Arbeitseinsatz aufgerufen und ist am 12. September mit acht Freiwilligen angetreten. Nach Vorarbeit mit dem Freischneider durch Nicolas Bode und Einsatz der Helfer mit diversen Werkzeugen war nach fast drei Stunden alles so gelichtet, dass die Einrichtungen wieder gut sichtbar waren, für Mensch und Tierwelt! Sogar eine Brezelpause mit Getränken war „eingebaut“, sodass der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Ein Blick in die Zukunft: Bei Bedarf würden alle gern wieder antreten!

Der Bereich für die Wildbienen ist wieder frei
Die Totholzecke ist bereinigt und wieder frei
Die Abfuhr zum Kompostwerk

 

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