Klawitter

„Hand-Werk" im MQ: Wo heute das Weltkulturerbe langführt - die Burgstraße vor 1945
(Stadtteilzeitung MQ Mai/2013 - Redaktion)

Häuser Burgstraße 37 und 38
Luise Probst, geb. Beddies, ist aufgewachsen in der Bäckerei ihrer Familie in der Burgstraße 38. Eine Kostbarkeit war das Fachwerkhaus ihrer Familie aus der Spätgotik, das, wie das Foto zeigt, mit Fächerrosetten und doppeltem Flechtband geschmückt war.

Luise Probst war so freundlich, eine Art Erinnerungsprotokoll der Betriebe der Burgstraße vor 1945 zu geben, eine hochinteressante Aufstellung verschiedener Gewerke der Vorkriegszeit. Vielleicht erinnern sich einige unserer Leser an die eine oder andere Familie, deren Namen hier aufgeführt sind. Vielleicht haben ja auch Sie noch kostbare Fotos aus der Vorkriegsburgstraße?

Häuser Burgstraße 37 und 38: Die beiden Häuser entstanden in der Zeit des Übergangs von Gotik zur Frührenaissance. Das machen besonders die Fächerrosetten in den Brüstungsfeldern. Der durchlaufende schwere Balken der Setzschwelle zeigt das doppelte Flechtband.

 

Alte Burgstraße

 

Burgstraße mit Blick auf den östlichen Vierungsturm der Michaeliskirche, damals noch im barocken Gewand. Die Burgstraße war die direkte Verbindung von der Domburg zum Kloster St. Michael und geht somit auf das 11. Jahrhundert zurück. In den Urkunden nachweisbar ist sie allerdings erst seit 1218. Vor dem Fachwerkhaus mit dem Segmentgiebel, dem Haus Goffaux von 1776, kreuzt die Straße „Alter Markt".

 

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