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kwg-Baustelle Mühlenstraße

Stadtteilzeitung MQ August 2021 - Text: Archäologie

Während der bauvorbereitenden Erdarbeiten sind auf dem Grundstück Mühlenstraße 23 in Hildesheim Hinterlassenschaften aus den vergangen Jahrhunderten wieder zum Vorschein gekommen. In den oberen Erdschichten wurden sehr viele Reste von Gebäuden wie etwa Grundmauern und deren Inventar freigelegt.
Diese Hinterlassenschaften werden der Zeit des Zweiten Weltkriegs zugeordnet und vermitteln einen unzweideutigen Eindruck dieser Epoche der Zerstörung. Unter dem Kriegsschutt wurde zur Freude der archäologischen Fachkräfte ein teilweise noch im Originalzustand erhaltenes Kopfsteinpflaster ausgegraben (siehe Fotos). Das Pflaster wird sehr wahrscheinlich von dem heutigen Straßenniveau runter bis zum Gewässer der Innerste geführt haben. Zu welchem Zweck dieser Weg gedient hat, ist noch unklar.
Zwischen zwei Pflastersteinen konnte beim Abbau des Pflasters eine Münze sichergestellt werden. Auf diesem Fund ist das Prägungsjahr 1760 festgehalten. Deshalb wird die Nutzungszeit des Pflasters auf die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert. Das Foto zeigt das Pflaster mit der Blickrichtung nach Nordosten - Richtung St. Magdalenen.

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